Glühlampenverbot - Energieeffizienzklassen

Energieeffizienzklassen

Ihrem Energieverbrauch entsprechend werden Lichtquellen für die Haushaltsbeleuchtung in Energieeffizienzklassen eingeordnet. Das Energielabel weist die Effizienzklassen A++ bis E aus: A++ steht für besonders sparsamen Verbrauch, E für Energieverschwendung. Vorgaben zur Einordnung in die Effizienzklassen macht die EU-Richtlinie 92/75/EWG.

Als Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lichtquelle wird deren Lichtausbeute herangezogen: Sie beschreibt, wie viel Lichtstrom (in Lumen) aus der aufgenommenen Energie (in Watt) erzeugt wird. Eine Glühlampe schafft maximal 14 Lumen/Watt und hat damit eine schlechte Effizienzklasse. Energiesparlampen haben eine Lichtausbeute von bis zu 75 Lumen/Watt und damit die Effizienzklasse A.

Lumen statt Watt

Inzwischen wird für alle Leuchtmittel ihr Lichtstrom als Kenngröße angegeben, zunächst zusätzlich zur Wattleistung. Vorgeschrieben ist die Lumenangabe auf der Verpackung seit 1. September 2010. Der Lumenwert erleichtert die Vergleichbarkeit von Lichtquellen: Als Ersatz für die 60-Watt-Glühlampe (710 Lumen) eignen sich Energiesparlampen ab zehn Watt und LED-Leuchtmittel ab zwei Watt im Bereich 700 bis 750 Lumen. Wenn die Glühlampe also durch eine andere Lichtquelle mit mindestens 710 Lumen ersetzt wird, ist sichergestellt, dass die Ersatzlampe genauso hell ist wie die Glühlampe.

Halogenlampen arbeiten etwas effizienter als Allgebrauchsglühlampen, die seit September 2009 vom Markt genommen wurden.
Energiesparlampen sind eine Alternative für den direkten Austausch gegen Glühlampen. Die meisten zitieren den Look der Glühlampe.
LED-Lampen sind eine effiziente Alternative zur Glühlampe. Die Lampenindustrie hat entsprechende Schraubsockel-Varianten entwickelt.

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