Lichtmanagement – Tageslicht

Zentrale Leittechnik: BUS-Systeme

BUS-Systeme vereinen höheren Beleuchtungskomfort, einfache Vernetzung von Gewerken und Energieeinsparungen. Alle elektronischen Verbraucher werden mit Spannung versorgt. Die Steuersignale werden über BUS-Leitung gesendet: Wind- und Strahlungswächter, Schalter und Infrarotsender liefern Eingangssignale, die umgewandelt und an die zu steuernden Leuchten und Jalousien versandt werden.

Konventionell wird das Licht mit einem Schalter bedient, der den Strom zur Leuchte durchlässt oder nicht. Er muss von Hand betätigt werden. Diese und weitaus komplexere Schaltungen können mit „intelligenter“ Gebäudesystemtechnik automatisiert werden: Ein übergeordnetes BUS-System steuert Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Melde- und Überwachungssysteme, Beleuchtung und Jalousien, indem es die Systemgruppen „kommunizierend“ miteinander verbindet.

Die Informationen von Sensoren (zum Beispiel Lichtschranken, Infrarotsensoren, Windmessern oder Helligkeitssensoren) werden über das BUS-Netz weitergeleitet an Aktoren (Schaltorgane), die zuvor programmierte Schaltvorgänge auslösen. Notwendig sind eine Daten- und eine Energieleitung sowie Steuerungssoftware.

BUS-Systeme sind zum Beispiel EIB/KNX, LON oder CABA. Viele Lichtmanagement-Systeme lassen sich in BUS-Systeme einbinden.

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