Lichtmanagement mit DALI

Lichtmanagement mit DALI: Regeln und Steuern

BUS-Systeme vereinen höheren Beleuchtungskomfort, einfache Vernetzung von Gewerken und Energieeinsparungen. Alle elektronischen Verbraucher werden mit Spannung versorgt. Die Steuersignale werden über BUS-Leitung gesendet: Wind- und Strahlungswächter, Schalter und Infrarotsender liefern Eingangssignale, die umgewandelt und an die zu steuernden Leuchten und Jalousien versandt werden.

Wenige Komponenten, geringer Aufwand für die Verdrahtung und einfache Programmierung: Intelligentes Lichtmanagement mit DALI bietet viele Vorteile. DALI ist die Abkürzung für Digital Addressable Lighting Interface – die standardisierte digitale Schnittstelle für elektronische Vorschaltgeräte (EVG)

DALI ist ein selbstständiges System. Es steuert das Licht mit allen daran beteiligten DALI-Komponenten und kann jedes Gerät individuell ansprechen, z. B. jedes EVG (= Leuchte) gleichwertig bis zu 16 Gruppen zuordnen, einzeln mit 16 Lichtwerten für Beleuchtungsinszenierungen definieren oder alle EVGs synchron dimmen.

DALI eignet sich nicht nur für den Einsatz in einzelnen Räumen. Bei Bedarf kann es über Schnittstellenmodule auch in das übergeordnete Gebäudemanagement eingebunden werden, zum Beispiel über EIB (European Installation Bus) oder LON (Local Operating Network). Vorteil für den Installateur: Mit DALI ist eine Verdrahtungsänderung, wie es die 1...10V-Technik erfordert, nicht notwendig; das komplette Licht in einem Raum lässt sich mit nur einem „Gateway“-Knoten steuern.

DALI ist BUS-fähig

DALI übernimmt nicht nur das Schalten und Dimmen des Licht. Das System eignet sich auch besonders gut für die Steuerung farbiger Lichtinszenierungen mit LEDs, Leuchtstofflampen oder Halogenmetalldampflampen. Und es erlaubt auch komplexere Programmierungen, zum Beispiel den Aufbau von Konstantlicht-Regelkreisen.

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