Energie sparen: Moderne Lichttechnik schont die Umwelt

Grafik Beleuchtungsanteil am Stromverbrauch weltweit

Treibhauseffekt und Klimawandel treiben die internationale Diskussion über Nachhaltigkeit voran. 

Klimaziele 2050
Mit jeder Kilowattstunde Strom, die eingespart wird, sinkt der Ausstoß der Kohlendioxid (CO2)-Emission. Deshalb ist Energiesparen auch Klimaschutz – und europaweit ein Thema. Die europäische Kommission verfolgt in dieser Frage ehrgeizige Ziele: Im „Fahrplan für den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft bis 2050“ untersucht sie neue Wege zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen um 80 bis 95 Prozent.

Teil der Klimapolitik sind Beschlüsse wie die ErP-Richtlinie 2009/125/EG, die Anforderungen an energieverbrauchsrelevante Produkte (Energy-related Products) enthält. Auf dieser Basis werden zum Beispiel ineffiziente Lichtquellen vom europäischen Markt genommen.

Moderne Lichttechnik ist effizient
Mit dem Engagement für mehr Klimaschutz ist Energiemanagement zu einem Kernthema der Nachhaltigkeit geworden. Eine der größten Ressourcen liegt dabei in der Energieeffizienz, denn nicht verbrauchte Energie ist die beste alternative Energiequelle.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur/United Nations Environment Programme (IEA/UNEP, 2014) beträgt der Anteil der Beleuchtung am weltweiten Stromverbrauch 15 Prozent. Davon entfallen allein vier Fünftel auf professionelle Beleuchtung, zum Beispiel für Licht in der Industrie, in Handel und Gewerbe, Behörden und Verkehr. Die übrigen 20 Prozent werden für die Beleuchtung privater Haushalte verbraucht. Der Anteil der Beleuchtung am weltweiten Stromverbrauch ist nach Angaben der IEA bereits von ursprünglich rund 19 auf 15 Prozent (2014) gesunken.

Sowohl in der Innen- als auch in der Außenbeleuchtung spart der Wechsel zu energieeffizienten Leuchtmitteln in Kombination mit modernem Lichtmanagement bis zu 80 Prozent Strom und Betriebskosten.
Moderne Beleuchtungstechnik sorgt für mehr Effizienz in der Außenbeleuchtung. Ein Wechsel auf neue LED-Leuchten mit Lichtsteuerung spart bis zu 80 Prozent Strom und Kosten.

In allen Bereichen wird deutlich mehr Energie für Beleuchtung eingesetzt als notwendig wäre. So sind in Europa nach dem Grünbuch der Europäischen Kommission „Die Zukunft der Beleuchtung“ (2011) rund 75 Prozent der Beleuchtungsanlagen älter als 25 Jahre. Entsprechend hoch sind die Einsparpotenziale. Durch den konsequenten Wechsel zu moderner Lichttechnik kann der Energiebedarf für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent reduziert werden – im Innen- wie auch im Außenbereich. Das höchste Einsparpotenzial bieten dabei Beleuchtungslösungen auf LED-Basis, so eine Studie des Beratungsunternehmens McKinsey von 2011.

Ziel ist es, mit möglichst wenig Energie (= Strom) viel Leistung (= Licht) zu erzeugen. Intelligent geplante Beleuchtungskonzepte bringen dabei Energieeffizienz und eine hohe Lichtqualität, die das Wohlbefinden fördert, in Einklang. Folgende Komponenten tragen zum Erfolg bei:


• Leuchten mit hohen Betriebswirkungsgraden und optimierter Lichtlenkung,
• Lichtquellen mit hoher Lichtausbeute,
elektronische Betriebs- und Vorschaltgeräte,
• die Nutzung von Tageslicht und
• komfortable Lichtmanagementsysteme für eine effiziente Lichtregelung und -steuerung nach Bedarf.

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