Wartebereich

Freundliches Licht mildert Anspannung

Freundlich, ausgleichend und angenehm wirken sollte die Lichtatmosphäre im Wartebereich einer Ambulanz oder vor Untersuchungs- und Behandlungsräumen. Eine derartige Beleuchtung mildert Anspannung und Furcht der Patienten und ihrer Begleitpersonen. Kann die Wartezeit mit Lesen verkürzt werden, sind dafür mindestens 300 Lux Beleuchtungsstärke notwendig – mehr als DIN EN 12464-1 für die Allgemeinbeleuchtung (mindestens 200 Lux Beleuchtungsstärke) vorsieht.

Allgemeinbeleuchtung im Wartebereich

Eine behagliche Beleuchtung nimmt wartenden Patienten und ihren Begleitpersonen Beklommenheit und Furcht. Erhöhte Anteile indirekten Lichts, die warmweiße Lichtfarbe der Lichtquellen und eine nicht zu stark ausgeprägte Akzentbeleuchtung werden als angenehm empfunden und schaffen Vertrauen. Die Beleuchtungsstärke der Allgemeinbeleuchtung beträgt nach DIN EN 12464-1 mindestens 200 Lux.

Im Wartebereich für liegend Wartende ist ebenfalls indirektes Licht die richtige Wahl. Deckenleuchten (Anbau- oder Einbauleuchten) müssen dabei gut gegen den direkten Einblick der liegenden Patienten abgeschirmt sein, um unangenehme Blendung zu vermeiden.

Licht zum Lesen im Wartebereich

Viele Patienten überbrücken die Zeit bis zur Untersuchung oder Behandlung mit Lesen oder der Nutzung ihres Smartphones. Grundvoraussetzung für diese Sehaufgabe ist ein ausreichendes Beleuchtungsniveau. Für Warteräume mit Lesemöglichkeit schreibt DIN EN 12464-1 daher mindestens 300 Lux Beleuchtungsstärke vor.

Das Licht der Leuchten darf keine störende Blendung verursachen. Werden Platz bezogene Stehleuchten eingesetzt, empfiehlt sich, einen zu starken Kontrast zwischen Lese- und Raumlicht (Umgebungslicht) zu vermeiden – er lässt die Augen schnell ermüden.

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