FAQs: Energiesparlicht und Gesundheit
Von Markenlampen gehen keine Gesundheitsgefahren aus. Das garantieren die Markenhersteller, also alle Lampenhersteller, die Mitglied der Brancheninitiative licht.de sind. In der langen Geschichte des Leuchtstofflampenlichts – es gibt seit den 1930er-Jahren Leuchtstofflampen – hat es einzelne Fälle gesundheitlicher Beeinträchtigung gegeben. Auf diese gehen die folgenden FAQs ein.
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Strahlen Energiesparlampen UVA- und UVB-Licht ab? Wenn ja, wie wirkt dieses Licht auf Augen und Haut?
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Wie alle Leuchtstofflampen strahlen Energiesparlampen geringe Mengen UVA- und UVB-Licht ab. Von dieser Menge geht jedoch kein Risiko aus, sie liegt in den Grenzen, die für den Schutz der Menschen vor UV-Strahlung festgelegt wurden. Vorgaben des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums erlauben täglich maximal 24 Stunden Aufenthalt unter Leuchtstofflampenlicht, also die ununterbrochene Anwesenheit.
Im Vergleich zu natürlichem Tageslicht ist die von Energiesparlampen abgestrahlte Menge UV-Licht minimal:
UV-Belastung Leuchtstofflampenlicht/Tageslicht an einem Tag:
UVA-Belastung
UVB-Belastung
Sommertag im Freien
8 Watt/m2
1,2 Watt/m2
Zu Hause
(Lampen mit Farb-
temperatur 4.000 K)0,0001 Watt/m2
0,00002 Watt/m2
Im Büro
0,05 Watt/m2
0,01 Watt/m2
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Beeinflusst das Licht von Energiesparlampen das Schlafhormon Melatonin?
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Energiesparlampen sind vollkommen sicher, sie erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen an den Verbraucherschutz. Dennoch beeinflusst ihr Licht den Melatonin-Haushalt, in welchem Ausmaß ist allerdings noch nicht umfassend erforscht. Studien zeigen, dass Licht am späten Abend oder in der Nacht die Produktion von Melatonin drosseln kann. Menschen, die vermuten, dass Licht am Abend der Grund für ihre Einschlafstörungen sein könnte, sollten es dimmen oder warme Lichtfarben verwenden. Auch Energiesparlampen sind in warmweißer Lichtfarbe und mit zusätzlicher Absoftung erhältlich.
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Löst das Licht von Energiesparlampen Migräne aus?
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Energiesparlampen sind vollkommen sicher, sie erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen an den Verbraucherschutz. Es ist verständlich, dass die Lichtverhältnisse oder das Licht selbst als Ursache für Kopfschmerzen vermutet werden. Verdächtigt werden insbesondere die roten und blauen Anteile des Spektrums. Energiesparlampen enthalten blaue Lichtanteile. Menschen, die darauf reagieren, sollten die Lampen mit einem gelben Filter betreiben. Migränekranke, die Licht als Auslöser für Anfälle vermuten, sollten es erst mit Energiesparlampen in gesofteter Lichtfarbe versuchen.
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Flackert das Licht von Energiesparlampen so stark, dass es gesundheitliche Probleme auslösen kann, wie zum Beispiel epileptische Anfälle?
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Das Licht flackert gar nicht. Energiesparlampen spenden konstantes, flackerfreies Licht ohne stroboskopische Effekte. Sie erzeugen dieses Licht mit Hilfe integrierter elektronischer Vorschaltgeräte (EVGs), die mit hochfrequenter Wechselspannung zwischen 30 und 50 Kilohertz arbeiten.
Allerdings gibt es einige wenige Fälle, in denen von Reaktionen auf Leuchtstofflampenlicht – zum Beispiel Unkonzentriertheit – berichtet wurde. In diesen Fällen war jedoch immer veraltete Technik der Auslöser: Leuchtstofflampen an konventionellen (KVG) oder verlustarmen Vorschaltgeräten (VVG), die mit 50 Hertz Betriebsfrequenz arbeiten. -
Wie wirkt das Licht von Energiesparlampen auf Lichtempfindliche oder Lichtallergiker, zum Beispiel auf Menschen, die unter der Autoimmunkrankheit Lupus leiden?
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Lichtempfindliche und an Lichtallergie leidende Menschen können auf die Intensität des Lichts reagieren, auf das Spektrum der Lichtquelle (insbesondere einen hohen Blauanteil) oder auf kleine Mengen ultravioletten (UV) Lichts. Energiesparlampen strahlen geringe Mengen UV-Licht ab. Diese Mengen sind im Vergleich zum UV-Anteil des natürlichen Tageslichts minimal. Zum Schutz vor UV-Licht und blauem Licht dürfen lichtempfindliche und lichtallergische Menschen Energiesparlampen nur mit gelben Filtern betreiben.
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Kann das Licht von Energiesparlampen die Netzhaut (Retina) zerstören?
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Das Licht von Energiesparlampen stellt keinerlei Risiko für die Netzhaut dar. Studien zur Wirkung verschiedener Lichtarten auf die Netzhaut haben ergeben, dass dieses Licht nicht schädigend wirkt. Auf zuviel Licht beziehungsweise zu große Helligkeit würde das Auge sowieso mit dem natürlichen Abwehrmechanismus reagieren und sich schließen.
Einige wenige Menschen reagieren besonders empfindlich auf blaues Licht, das im Spektrum jeder Energielampe vorkommt. Sie müssen Energiesparlampen mit einem gelben Filter abdecken, um die Lichtfarbe abzusoften.
Die Strahlenbelastung, die von einer Leuchtstofflampe für die Allgemeinbeleuchtung ausgeht, ist um ein Vielfaches geringer als die Strahlenbelastung durch Tageslicht im Freien.









