01.07.2026

Sanierungskonzepte mit Strahlkraft

Schrittweise planen und die Beleuchtung in Industriehallen ohne Betriebsunterbrechung modernisieren

Im Metall-, Maschinen- und Anlagenbau sind Langfeld- oder Lichtbandleuchten die Favoriten. Doch ältere Leuchtmittel, wie Leuchtstofflampen, werden knapp: Die EU hat sie vom Markt verbannt. Eine Sanierung der Beleuchtung ist deshalb in vielen Industriehallen ratsam. Neue LED-Anlagen reduzieren den Energieverbrauch deutlich, benötigen weniger Wartung und verbessern die Beleuchtungsqualität. Im Vergleich zu einer Altanlage mit Leuchtstofflampen kann der Stromverbrauch um bis zu 85 Prozent gesenkt werden, wenn die Anordnung der Leuchten professionell geplant wird und eine Lichtsteuerung zum Einsatz kommt.

Die Sanierung der Beleuchtung beginnt mit einer detaillierten Bestandsaufnahme: Geht es um Produktionshallen, Lager oder Werkstätten? Welche Tätigkeiten finden dort statt? DIN EN 12464-1 nennt für industrielle Arbeiten jeweils die normativen Vorgaben, etwa den Wartungswert der Beleuchtungsstärke, die Farbwiedergabe und Begrenzung von Blendung.

Planung setzt auf Transparenz und Systematik
Nach der Analyse werden das Lichtmanagement definiert, Komponenten ausgewählt und ein Wartungsplan erstellt. Im Metall- und Maschinenbau sind häufig robuste Leuchten gefragt, die gut mit Staub und Feuchtigkeit zurechtkommen und sich leicht reinigen lassen. Gegebenenfalls müssen die Leuchten explosionsgeschützt sein.

Langfristig zahlt sich die Investition durch geringere Betriebskosten, bessere Arbeitsleistungen und eine sichere Arbeitsumgebung aus. Modernisierungen können schrittweise erfolgen, damit Produktionsprozesse nicht gestört werden. Zudem können Lichtmanagementsysteme recht einfach an neue Maschinenpositionen oder veränderte Arbeitsprozesse angepasst werden.

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