BMU fördert LED-Beleuchtung

Im Rahmen der LED-Leitmarktinitiative haben sich neben licht.de und ZVEI auch Vertreter der Kommunen für eine Fortführung und vor allem Anpassung der Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) für die LED-Innenbeleuchtung sowie -Außenbeleuchtung ausgesprochen. 2018 wurde die Kommunalrichtlinie novelliert und ist bis Ende 2020 gültig.

 Wer wird gefördert? 

  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind,
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Organisationen mit mindestens 25 % kommunaler Beteiligung; für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt,
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten und Schulen bzw. deren Träger,
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen bzw. deren Träger,
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen,
  • öffentliche und freie, gemeinnützige Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, die nach SGB VIII anerkannt sind, bzw. deren Träger,
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft,
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind,
  • Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bzw. deren Träger.

Kitas, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten sowie Sportstätten erhalten eine um fünf Prozentpunkte erhöhte Förderquote für ausgewählte Förderschwerpunkte.

Was wird gefördert?

  • Umrüstung von Außen- und Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente Beleuchtungstechnik in Kombination mit der Installation einer Regelungs- und Steuerungstechnik zur zonenweisen zeit- oder präsenzabhängigen Schaltung
  • Umrüstung von Außen- und Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente Beleuchtungstechnik in Kombination mit der Installation einer Regelungs- und Steuertechnik für eine adaptive Nutzung der Beleuchtungsanlage
  • Einbau von hocheffizienter Beleuchtungstechnik bei der Sanierung von Lichtsignalanlagen
  • Umrüstung von Innen- und Hallenbeleuchtung auf hocheffiziente Beleuchtungstechnik

Förderhöhe

    • Zuschüsse von 20 bis 25 Prozent
    • Zuschüsse von 25 bis 30 Prozent für finanzschwache Kommunen
    • Mindestzuwendung in Höhe von 5.000 Euro
    • Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich
    • Zusammenschluss von gleichartigen Antragstellern möglich

    Detaillierte Informationen zu Förderquoten, Förderfähigkeit, Fördersummen und mehr beinhaltet die Richtlinie.

    Antragsfristen

    Antragsfristen

    1. Januar bis 31. März 2019

    1. Juli bis 30. September 2019

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