Beleuchtungsstärke

Die Beleuchtungsstärke beschreibt, wie viel Licht auf eine Fläche fällt. Einheit für die Beleuchtungsstärke ist Lumen pro Quadratmeter; in der Maßeinheit Lux (lx) angegeben.
Die Beleuchtungsstärke wird horizontal und vertikal in der Maßeinheit Lux (lx) gemessen. Die Beleuchtungsstärke gibt den Lichtstrom an, der von der Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft.

Die Beleuchtungsstärke (Kurzzeichen: E) beschreibt, wie viel Licht – lichttechnisch genauer: wie viel Lichtstrom auf eine Fläche fällt. Dazu wird der Quotient aus dem Lichtstrom (= Φ) und der beleuchteten Fläche (= Α) bestimmt: E = Φ/A. Einheit für die Beleuchtungsstärke ist Lumen pro Quadratmeter; angegeben in der Maßeinheit Lux (lx).

Die Beleuchtungsstärke lässt sich in jeder virtuellen Ebene im Raum berechnen oder einfach mit einem Luxmeter messen. Meist werden Bewertungsflächen horizontal angenommen, z. B. der Schreibtisch. Bei Regalwänden oder zur Gesichtserkennung ist dagegen die vertikale Beleuchtungsstärke von Bedeutung.

In Normen wird als Minimalwert der Wartungswert der Beleuchtungsstärke verwendet.

Referenz: DIN EN 12665

Mittlere Beleuchtungsstärke

Die mittlere Beleuchtungsstärke ist das arithmetische Mittel aller Beleuchtungsstärken auf einer Bewertungsfläche.

Die Beleuchtungsstärke beschreibt allerdings nicht präzise den Helligkeitseindruck eines Raumes, da dieser wesentlich von den Reflexionseigenschaften der Raumflächen abhängt: So erscheint ein weiß gestrichener Raum bei gleicher Beleuchtungsstärke heller als ein dunkel gestrichener.

Siehe auch: halbzylindrische Beleuchtungsstärke, zylindrische Beleuchtungsstärke

Referenz: DIN EN 12665

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