Licht für Verkauf und Handel

Licht ist ein wichtiges Instrument der Verkaufsförderung: Es schafft Atmosphäre, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Ware und unterstreicht das Image. Für den wirtschaftlichen Erfolg sind der energieeffiziente Betrieb der Beleuchtungsanlage und ihre Wartungsfreundlichkeit ebenso entscheidend.


Ob Supermarkt, Boutique oder Gemüsehändler: Der Kunde erwartet ein angenehmes Einkaufserlebnis. Die Beleuchtung spielt dabei eine wichtige Rolle – sowohl im Schaufenster als auch im Verkaufsraum. Licht weckt Interesse, dient der schnellen Orientierung, setzt das Produktangebot in Szene und prägt die Atmosphäre im Verkaufsraum.  

Gute Lichtlösungen sind immer auf die Waren und ihre Präsentation zugeschnitten. Für die Allgemeinbeleuchtung eignen sich Lichtdecken oder großflächige Leuchten mit gleichmäßiger Lichtverteilung. Lichtbänder oder Wandfluter lenken den Blick auf Regale und vertikale Displays. Zur Akzentuierung von Verkaufsflächen lassen sich Strahler mit unterschiedlichen Abstrahlwinkeln oder Downlights perfekt ausrichten. DIN EN 12464-1 empfiehlt eine Beleuchtungsstärke von mindestens 300 Lux für Verkaufsräume und mindestens 500 Lux für Kassenarbeitsplätze. Heute werden Verkaufsräume viel stärker als Erlebnisräume für die verschiedenen Warensortimente gestaltet und nicht nur als gleichmäßig ausgeleuchtete Verkaufsflächen.

LEDs für den Verkaufsraum

Die passende Lichtfarbe unterstreicht die Produktpräsentation. So eignen sich zum Beispiel kühle, frische Lichtfarben gut für Lebensmittel- und Technikpräsentationen, während warme Farbtöne für Stoffe oder auch Backwaren die richtige Wahl sind. Hohen Komfort bieten hier effiziente LED-Leuchten mit veränderlicher Lichtfarbe. Der einfache Wechsel zwischen warm- und kühlweißer Beleuchtung bei konstant guter Farbwiedergabe erlaubt eine flexible Lichtgestaltung, die sich rasch an wechselnde Auslagen anpassen lässt. Ihr Licht ist zudem frei von UV- und Infrarotstrahlung und schont die Ware. Auch mit niedrigen Temperaturen in Kühltheken kommen LEDs bestens zurecht, denn sie sind unempfindlich gegen Kälte.

Energiekosten sparen

Die Beleuchtung ist ein hoher Kostenfaktor im Handel und macht im unsanierten Nonfood-Bereich 56 Prozent der Gesamtenergiekosten (Quelle: EHI, 2017) aus. Der reine Austausch konventioneller Lampen kann das Einsparpotenzial in der Regel nicht ausschöpfen. Sinnvoller und meist effektiver ist es, das Gesamtsystem gut aufeinander abzustimmen: Dazu gehören

  • Leuchten mit hohem Betriebswirkungsgrad und hoher Energieeffizienz,
  • intelligentes Lichtmanagement. Es erlaubt kreative Lichtinszenierungen und spart zugleich Energie, wenn die Beleuchtung nach dem Tageslichteinfall geregelt wird.

Tipp für die Sanierung: Leuchtentausch spart

Die beste Sanierung ist eine professionelle Lichtgestaltung, die Energieeffizienz und aktuelle Trends in der Shopbeleuchtung gleichermaßen berücksichtigt.

Alternativ können in Ladengeschäften alte Leuchten für Leuchtstofflampen zur Allgemeinbeleuchtung häufig direkt gegen LED-Leuchten ausgetauscht werden. Hier ist eine Energieeinsparung von mehr als 50 Prozent keine Seltenheit.

Noch mehr Energie kann meist bei der zusätzlichen Akzentbeleuchtung eingespart werden. Sind hier z. B. Leuchten für Niedervolt-Halogenglühlampen installiert, können beim Tausch gegen LED-Leuchten – typischerweise mehr als 70 Prozent Energie gespart werden.

Achten Sie darauf, dass LED-Leuchten mit sehr guter Farbwiedergabe und passender Lichtverteilung eingesetzt sind.

Sanierungsbeispiel für Verkaufsflächen
Lösungsbeispiel für eine Beleuchtung von Verkaufsflächen mit Berechnung der Energieeinsparung nach einer Sanierung.

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