Festival mit neuem Konzept: vier Areale, 65 Lichtpunkte und zwei Kilometer Rundweg
Kronach leuchtet 2026 bekommt ein frisches Profil: Das Lichtkunstfestival setzt vom 24. April bis 2. Mai auf ein neues Konzept mit vier Arealen, 65 Lichtpunkten und einem rund zwei Kilometer langen, fast barrierefreien Lichtweg durch die Stadt.
Ein Festival, vier Welten
Statt einer einzigen Route verteilt sich das Fest in diesem Jahr auf vier Areale mit jeweils eigenem Charakter: Der Auftakt findet ticketfrei am Hussitenplatz mit Live-Musik statt, danach geht es in die Innenräume des Bürgerspitals und der Kühnlenzpassage, bevor das Programm im Landesgartenschaugelände in ein stimmungsvolles Abendfestival übergeht.
Internationale Lichtkunst
Der Niederländer Gertjan Adema, der bereits 2024 in Kronach dabei war, kehrt mit seiner Installation „Connection“ zurück: einer großformatigen, liegenden Endlosschleife, die als verdrehtes Möbiusband mit Farbwechseln und Bewegung spielt. Aus Finnland kommt Anni Laukka, deren Schattenkunst im Bürgerspital gezeigt wird. Auf den ersten Blick wirken ihre Arbeiten wie Skulpturen aus bunten Plüschtieren, bei näherem Hinsehen entfalten sie jedoch ein raffiniertes Spiel aus Licht und Schatten. Und das französische „Collectif Scale“ präsentiert seine oszillierende kinetische Lichtskulptur „Flux“ in der Landesgartenschau – eine Installation, die ständig Form und Farbe verändert. Auch die Hochschule Ansbach ist mit einer Video-Installation vertreten. Kostenlose Lichtführungen bieten Hintergrundinformationen zu den einzelnen Installationen.